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Kategorie: Lebenssinn

Was gibt dem Leben Sinn?

  • Christen leben aufwärts

    Christen leben aufwärts

    Irgendwann fiel mir eine aufwärtslaufende Sanduhr in die Augen. Inspirierte mich zu den folgenden Gedanken:
    Die Zeit läuft. Jahre vergehen wie im Flug. Das Leben zerrinnt. Ein Zeichner hat dies dargestellt,
    in dem er in den oberen Teil einer Sanduhr einen Menschen eingezeichnet hat, der durch die Öffnung hindurch nach unten zu Staub zerfällt.
    Die Lebenszeit eines Menschen ist begrenzt. Die Lebenskräfte nehmen im Laufe der Zeit ab. Am Ende heißt es: „Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub.“ Dieses Ende kann nicht das Ziel des Lebens sein. Wenn das Leben kein anderes Ziel hat, dann ist es eine letztlich traurige Angelegenheit.
    70, 80 oder wie viel Jahre auch immer leben und dann alles vorbei?
    Einige Jahre Wachstum, Entwicklung, dann Jahre der vollen Gestaltungs- und Leistungskraft und dann Jahre des Niedergangs –ist das das Leben eines Menschen?
    Christen glauben, dass ihr Leben auf Gott zu geht. Dass nach dem Ende die Auferstehung kommt.
    Christen glauben, dass nicht alles ins Nichts zerrinnt, sondern auf Gott zuläuft.
    Die „Aufwärts-Sanduhr“ ist ein Symbol dafür. Christen leben aufwärts. Sie haben eine Hoffnung. Diese Hoffnung verändert die Sicht des Lebens. Wenn in diesem Leben nichts Neues und Besseres mehr zu erwarten ist, kann diese Perspektive nicht niederdrücken, die schlechten Aussichten auf der
    sichtbaren Wegstrecke werden überlagert von der Hoffnung auf die Ewigkeit.

    Die aufwärtslaufende Sanduhr mit dem oben stehenden Begleittext verkauft der Förderverein unserer Kirchengemeinde https://evang-gemeinde-dudenhofen.de/?page_id=268

    Christen leben aufwärts. Diese tolle Botschaft haben bislang 8000 verkaufte Sanduhren in die Welt getragen.

  • Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst?

    Unter dieser Überschrift war in der Zeitung „Die Rheinpfalz“ (Am 15.10.2025) ein Interview mit dem Humanisten Bruno Osuch abgedruckt. Darin formulierte er: „Der Sinn des Lebens ist für uns das Leben selbst.“

    Dazu ein paar Gedanken:
    „Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst“ und Baron von Münchhausen zieht sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf! Was einem Menschenleben Sinn geben kann, muss größer sein als es selbst, muss schon existiert haben, bevor der einzelne Mensch existierte, und darf seine Bedeutung nicht mit seinem Ende verlieren. Sinn kann uns Menschen nur von außen gegeben werden. Natürlich hat das Leben Sinn, wenn es einen Schöpfer gibt, der uns das Leben gegeben hat und der uns beauftragt in dieser Welt zu leben. Aber natürlich kann ein Mensch auch ohne den Glauben an Gott und die damit gegebene Beauftragung Sinn finden, in Dingen, die größer und dauerhafter sind als er selbst. Ob dieser Sinn allerdings Ihm persönlich noch etwas geben kann, wenn er am Ende seines Lebens angekommen ist, wage ich zu bezweifeln. Ob es tröstlich ist, sich sagen zu können, ich habe mich für etwas Edles eingesetzt, für mich ist aber jetzt alles vorbei? Mir wäre es zu wenig.