auch eine Menge Menschen in unserer Gesellschaft hat den Kompass verloren.
Der Buckelwal ist offensichtlich nicht in der Lage, gemäß seines Instinktes und seiner Triebe, in Gewässer zurückzukehren, in denen er leben kann. Er wird wohl sterben. Er wird sterben wie täglich viele, viele andere Tiere in dieser Welt. Er wird sterben, so wie auch täglich viele Menschen in der Welt sterben.
Aber nun liegt dieses Tier für alle Fernsehzuschauer gut sichtbar auf einer Sandbank. Eine riesige Rettungsmaschinerie wurde in Gang gesetzt, um diesem einzelnen Tier eine Lebensverlängerung zukommen zu lassen. In der 1. Phase hat das 40.000 € gekostet zuzüglich nicht veranschlagter Organisationskosten.
Und nun wird durch eine Privatinitiative noch mal eins drauf gesetzt.
Mit den eingesetzten Geldsummen könnte man 300 mangelernährte Kinder ein Jahr lang vor dem Verhungern retten. Man könnte auch, grob geschätzt, 10 Jahre lang eine Patenschaft für 20 Kinder finanzieren. Diese würden dadurch umfassend gefördert, ihnen würde Schulbildung ermöglicht und durch diese Patenschaften würden in den Projekten in ihren Dörfern auch noch viele lebensfördernde Maßnahmen verwirklicht.
Aber die Unterscheidung von Mensch und Tier ist großenteils verloren gegangen. Im Wertekompass wird nicht mehr zwischen Mensch und Tier unterschieden. Man kennt jetzt ja auch den Namen des Buckelwals. Er heißt „Timmy“. So hat ihn schon seine Mutter genannt!
Ein Innenminister wird heftig beschimpft, weil er gesagt hat, der Wal habe sich dieses Schicksal selbst gewählt. Ja, dafür kann man ihn kritisieren. Nicht weil er herzlos ist, sondern weil er nicht weiß, dass ein Tier nach Trieb und Instinkt handelt und eben nicht mit freiem Willen Entscheidungen trifft.
Dass dieses System der Steuerung bei diesem Tier nicht mehr funktioniert hat (und funktioniert), ist bedauerlich. Es ist darüber hinaus natürlich bedauerlich, dass der Tod in der Welt ist und es ist überaus aufschlussreich, zu verstehen, wie der Tod in die Welt kam. (Man lese Genesis 3 im Alten Testament. Siehe auch Gen. 3, 1-24 Adam erzählt)
Hunger kennen wir nicht. Unsere Vorfahren hätten sich über die seltene einfache Beute gefreut. Ein ganzes Dorf hätte für einen ganzen Winter Nahrung gehabt, mindestens. Nur mal so grob geschätzt.
Kategorie: Tod
Umgang mit derv Sterblichkeit
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Nicht nur der Buckelwal ist falsch abgebogen
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Irgendwas hoffen?
„Ich gehe zu denen, die mich lieben und warte auf die, die mich lieben ich gehe zu denen, die mich lieben und warte auf die, die mich lieben.“
Dieser Satz überschrieb eine Todesanzeige.
Klar, angesichts des Todes stellt sich die Frage, ob es das jetzt gewesen ist, ob der Verstorbene einfach nicht mehr ist, oder ob es irgendwie ein Weiterleben und vielleicht auch ein sich Wiederbegegnen gibt.
Solche und ähnliche Sätze klingen hoffnungsvoll und tröstlich. Immer aber stellt sich die Frage, worin ist die Hoffnung auf ein solches Weiterleben begründet? Wer oder was ist dafür zuständig, dass es ein Weiterleben gibt? Wer oder was ermöglicht dieses Wiedersehen und an welchem Ort und unter welchen Umständen?
Es ist schon seltsam, dass zunehmend weniger Menschen an den Gott glauben, der ein solches Weiterleben versprochen hat und anbietet, viele Menschen aber mit großer Selbstverständlichkeit solche Hoffnungen formulieren, obwohl sie keinen Anhalt haben, der diese Hoffnung begründet.
Dass man sich etwas wünscht, stellt ja noch lange nicht sicher, dass es das Gewünschte gibt.
Hoffnung auf ewiges Leben kann nur von dem Ewigen kommen. Wer dem ewigen Gott in diesem Leben vertraut, geht nicht ins Nichts, sondern zu ihm.
Der Tod ist eine zu ernste Sache, um sich mit vagen Wünschen zufriedenzugeben. -
Volkskrankheit Tod und wieso man damit leben kann

Mal wieder sauber erkannt! Der Tod ist die Volkskrankheit. Jedem wird diese Diagnose gestellt. Todsicher!
Mein Lieblingssatiremagazin „Postillion“ hat es mit einem Titelbild des fiktiven Magazins „Postillion am Sonntag“ auf den Punkt gebracht.
Darunter der tröstliche Hinweis „Deshalb sollten Sie sich von der Diagnose nicht unterkriegen lassen“. Leider ist der „Postillion am Sonntag“ ein fiktives Magazin und so werden wir dort nicht erfahren, was uns trösten kann.
Was könnte denn helfen, angesichts der Unausweichlichkeit des Todes? Wenn es doch nicht das allerletzte Ende wäre und noch irgendetwas käme, das wäre gut.Und so wird fleißig fabuliert. Dem Kind wird erklärt: „Der Opa ist jetzt ein Stern.“ Was soll das arme Kind denken, wenn es in der Schule erklärt bekommt, was ein Stern ist? Oder: Er/Sie ist jetzt ein Engel. Hhm? Wer oder was löst diese Verwandlung aus? „Dort, wo er jetzt ist, geht es ihm besser.“ Wer oder was führt diesen besseren Zustand herbei?
Wenn nach dem Tod noch etwas käme, ja, das wäre eine ganz andere Perspektive.
Wünschen können wir uns viel, aber hat das auch irgendeine Basis?
Angesichts der „Volkskrankheit Tod“ muss keiner verzweifeln. Es gibt ein danach und das ist sichtbar geworden, als Jesus auferstanden ist. Er war mausetot und begraben. Nach 3 Tagen war das Grab leer und er erschien seinen Jüngern. Langsam dämmerte ihnen: Es gibt ein Leben nach dem Tod. Er ist der, der über dieses Leben verfügt und es denen schenkt, die sich ihm anvertrauen. Der Tod ist auch nicht mehr das, was er einmal war. Er ist, erkennbar, nur ein Übergang. Wer Jesus vertraut, weiß, wo er danach sein wird. Volkskrankheit Tod – damit kann man leben!Glaubst du nicht? Guckst du da:
https://www.iguw.de/site/assets/files/2344/spiess_auferstehung_fur_skeptiker.pdf
und da auch:
https://www.iguw.de/site/assets/files/2763/grassl-spiess_indizien-fur-die-auferstehung_iguw.pdf
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Christen leben aufwärts
Irgendwann fiel mir eine aufwärtslaufende Sanduhr in die Augen. Inspirierte mich zu den folgenden Gedanken:
Die Zeit läuft. Jahre vergehen wie im Flug. Das Leben zerrinnt. Ein Zeichner hat dies dargestellt,
in dem er in den oberen Teil einer Sanduhr einen Menschen eingezeichnet hat, der durch die Öffnung hindurch nach unten zu Staub zerfällt.
Die Lebenszeit eines Menschen ist begrenzt. Die Lebenskräfte nehmen im Laufe der Zeit ab. Am Ende heißt es: „Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub.“ Dieses Ende kann nicht das Ziel des Lebens sein. Wenn das Leben kein anderes Ziel hat, dann ist es eine letztlich traurige Angelegenheit.
70, 80 oder wie viel Jahre auch immer leben und dann alles vorbei?
Einige Jahre Wachstum, Entwicklung, dann Jahre der vollen Gestaltungs- und Leistungskraft und dann Jahre des Niedergangs –ist das das Leben eines Menschen?
Christen glauben, dass ihr Leben auf Gott zu geht. Dass nach dem Ende die Auferstehung kommt.
Christen glauben, dass nicht alles ins Nichts zerrinnt, sondern auf Gott zuläuft.
Die „Aufwärts-Sanduhr“ ist ein Symbol dafür. Christen leben aufwärts. Sie haben eine Hoffnung. Diese Hoffnung verändert die Sicht des Lebens. Wenn in diesem Leben nichts Neues und Besseres mehr zu erwarten ist, kann diese Perspektive nicht niederdrücken, die schlechten Aussichten auf der
sichtbaren Wegstrecke werden überlagert von der Hoffnung auf die Ewigkeit.Die aufwärtslaufende Sanduhr mit dem oben stehenden Begleittext verkauft der Förderverein unserer Kirchengemeinde https://evang-gemeinde-dudenhofen.de/?page_id=268
Christen leben aufwärts. Diese tolle Botschaft haben bislang 8000 verkaufte Sanduhren in die Welt getragen.
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„Hurra, das neue Bestattungsgesetz ist da!“
Ja, Rheinland-Pfalz hat ein neues Bestattungsgesetz. Nach Aussage der Landesregierung das modernste in ganz Deutschland. Neue Bestattungsformen sind nun möglich, Flussbestattungen, Pressen eines Diamanten aus der Asche des Verstorbenen, Aufbewahren der Urne auf der heimischen Fensterbank u. v. a. m.
„Hurra, das neue Bestattungsgesetz ist da!“ das war die Schlagzeile in einer Anzeige eines Bestattungsunternehmens.
Warum das neue Bestattungsgesetz für die Bestattungsunternehmen ein Grund zum Jubeln ist, erschließt sich schnell. Darüber hinaus wird es eher schwierig. Wird es nun so sein, dass sich Menschen, angesichts der neuen Bestattungsformen richtig auf ihren Tod freuen? Und die Angehörigen werden nun in Jubel ausbrechen, wenn endlich jemand stirbt, angesichts dieser neuen Möglichkeiten. Der Tod verliert ja jetzt seine irdische Endgültigkeit, seinen abschneidenden trennenden Charakter, wenn man die Urne, den Diamanten …
Nein, es ist nur ein weiterer untauglicher Versuch, die Vergänglichkeit zu beschönigen. Auch wenn man die Urne oder den Diamanten in seiner Nähe hat, ist der Verstorbene tot. Das Gespräch miteinander, das gelebte Miteinander, ist nicht mehr möglich. Was sich in der Urne oder im Diamanten befindet, ist nicht der Mensch, sondern nur ein Überrest seines Körpers.
Und der Mensch? Wenn er tot ist, bleibt nur noch die Erinnerung an ihn, solange das eigene Erinnerungsvermögen noch intakt ist. Ohne Auferstehung und ewiges Leben ist das alles eben nur ein schwacher Trost.
Ohne Hoffnung auf Auferstehung und ewiges Leben bleibt wohl nur, sich mit kleinen Vertröstungen zufriedenzugeben, wie zum Beispiel der Flucht in den Jubel über das neue Bestattungsgesetz.