Unter dieser Überschrift war in der Zeitung „Die Rheinpfalz“ (Am 15.10.2025) ein Interview mit dem Humanisten Bruno Osuch abgedruckt. Darin formulierte er: „Der Sinn des Lebens ist für uns das Leben selbst.“
Dazu ein paar Gedanken:
„Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst“ und Baron von Münchhausen zieht sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf! Was einem Menschenleben Sinn geben kann, muss größer sein als es selbst, muss schon existiert haben, bevor der einzelne Mensch existierte, und darf seine Bedeutung nicht mit seinem Ende verlieren. Sinn kann uns Menschen nur von außen gegeben werden. Natürlich hat das Leben Sinn, wenn es einen Schöpfer gibt, der uns das Leben gegeben hat und der uns beauftragt in dieser Welt zu leben. Aber natürlich kann ein Mensch auch ohne den Glauben an Gott und die damit gegebene Beauftragung Sinn finden, in Dingen, die größer und dauerhafter sind als er selbst. Ob dieser Sinn allerdings Ihm persönlich noch etwas geben kann, wenn er am Ende seines Lebens angekommen ist, wage ich zu bezweifeln. Ob es tröstlich ist, sich sagen zu können, ich habe mich für etwas Edles eingesetzt, für mich ist aber jetzt alles vorbei? Mir wäre es zu wenig.
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