Ja, Energie ist teuer geworden.
Kein Wunder, wenn ein mächtiger Präsident einen souveränen Staat, für dessen Bestand in den bisherigen Grenzen sich sein Land verpflichtet hat, („Budapester Memorandum“) ein Nachbarland mit Krieg überzieht und wenn er anschließend die Unterstützer dieses angegriffenen Landes unter Druck setzt, ihre Unterstützung einzustellen.
Kein Wunder, wenn ein anderer mächtiger Präsident, (der allerdings nicht so schlau ist wie der Erste) einen anderen Krieg beginnt, für den er eigentlich keinen Plan hat und der für ihn zum Bumerang wird und in der Folge der Ölpreis steil nach oben geht.
Was soll man tun? AfD und BSW propagieren die Unterwerfung unter Putin.
Und wenn man nicht von Diktatoren oder Möchtegerndiktatoren erpresst werden möchte?
Die begrenzten fossilen Ressourcen werden auf Dauer nicht billiger werden und kurzfristig immer wieder der Willkür mächtiger Menschen unterworfen sein.
Eine dezentrale Energieversorgung durch erneuerbare Energien wird Abhilfe schaffen.
Aber, so hört man überall das Geschrei, die Erneuerbaren haben doch die Strompreise so hochgetrieben. Diese hohen Kosten für Einspeisevergütungen, für Abschaltungen usw. usw., schrecklich!
Ist das so? Googeln Sie doch mal: „Haben die erneuerbaren Energien die Preise für Strom gesenkt?“ Prüfen Sie die dort genannten Argumente.
Da kann eine Regierung doch nur alles daransetzen, die erneuerbaren Energien zu fördern und die aktuell noch damit verbundenen Probleme (zu geringe Speicherkapazitäten, zu schwache Netze…) zu lösen.
Tut sie das? Was tut die Bundeswirtschaftsministerin?
Im Wikipediaartikel über Katharina Reiche (https://de.wikipedia.org/wiki/Katherina_Reiche) kann man im Abschnitt „Energiepolitik“ nachlesen, was zurzeit geschieht und was geplant ist.
Das liest sich eher wie eine Energiewendeverhinderungspolitik.
Statt das Bauen größerer Speicher zu fördern, statt es den Verteilnetzbetreibern zu erlauben Batteriespeicher zu betreiben, statt den Ausbau auch vieler kleiner Anlagen zu fördern, statt bidirektionales Laden von Kraftfahrzeugen zu ermöglichen, statt … … macht die Wirtschaftsministerin gewissermaßen Knoten in die Leitungen.
Stellen Sie sich vor, Sie haben eine Fabrik, die 1000 t eines begehrten Produktes in einer bestimmten Zeiteinheit herstellen kann. Sie haben aber nur Lkws, die maximal 250 t abtransportieren können. Was scheint Ihnen sinnvoller? Lkws kaufen und die Transportkapazität erhöhen oder die Fabrik abregeln? Kann das mal jemand Frau Reiche erklären?
Nun, Flacker-Alice (Sie wissen Alice Weidel spricht ständig vom Flackerstrom, wenn es um die Erneuerbaren geht.) hat sicher ihre Freude daran. (siehe auch umdenkenundglauben.de/afd-veranstaltung-in-bad-duerkheim/
Die Einspeisevergütung für kleinere Anlagen soll, wenn auch in Stufen abgeschafft werden. Nun bei einer freien Direktvermarktung kann man sicherlich mindestens die gleichen Preise erzielen. Das macht aber mehr Mühe und birgt ein gewisses Marktrisiko. Es ist zu erwarten, dass etliche Menschen keine PV-Anlage errichten lassen, weil sie dieses Risiko scheuen.
Darüber hinaus aber soll die eingespeiste Menge für jede Anlage gedeckelt werden. Das verhindert dann auch das zeitversetzte Einspeisen in der möglichen Menge.
Dazu sagen dann sogar Netzbetreiber, dass eine starre Begrenzung technisch überholt sei. „Statt „dumm zu drosseln, müsse netzdienlich und dynamisch gesteuert werden.“ (https://www.energie-experten.org/news/eeg-2027-einspeise-leistung-soll-auf-50-prozent-gedrosselt-werden ).
Um im oben genannten Beispiel zu bleiben: Es wird verboten, die nötige Zahl von Lkws einzusetzen.
Nein, die erneuerbaren Energien werden nicht alle Probleme in diesem Bereich lösen. Menschen, die sich für Ihren Ausbau einsetzen, sind auch, anders als es eine Aktion unserer Landeskirche behauptet (Ev. Kirche der Pfalz), keine Weltretter.
Viele Probleme am Energiemarkt können die erneuerbaren Energien aber schon lösen, wenn man sie nicht einschnürt.

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